Zum Hauptinhalt springen

Notstromversorgung für Finanzdienstleister

Notstrom für Banken, Versicherungen und Finanzunternehmen

Finanzdienstleister sind auf dauerhaft verfügbare technische Infrastruktur angewiesen. Banken, Versicherungen und Zahlungsdienstleister, Verwaltungsstandorte und Filialnetze betreiben IT-Systeme, Kommunikationswege, Sicherheitstechnik und gebäudetechnische Anlagen, die auch bei Störungen der öffentlichen Stromversorgung kontrolliert weiterlaufen müssen.

Eine Notstromversorgung für Finanzdienstleister ist Teil eines technischen Sicherheitskonzepts, das Verfügbarkeit, Betriebskontinuität und organisatorische Verantwortung verbindet. AKO entwickelt dafür individuelle Diesel-Notstromaggregate und Netzersatzanlagen, abgestimmt auf Standort, Lastprofil, Aufstellbedingungen, Schnittstellen und Betreiberkonzept. Je nach Projekt werden unter anderem IT- und Serverräume, Zutrittssysteme, Netzwerktechnik, Zahlungs- und Sicherheitssysteme, Gebäudeautomation, Lüftung und Kühlung berücksichtigt – von der Analyse und Planung bis zu Fertigung, Installation, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur und Retrofit.

Warum Notstrom im Finanzwesen für Betriebskontinuität entscheidend ist

Ein Stromausfall kann bei Finanzdienstleistern weitreichende Folgen haben. Selbst kurze Unterbrechungen können IT-Systeme, Kommunikationswege, Zugangskontrollen, Überwachungstechnik oder interne Arbeitsprozesse beeinträchtigen. Im Finanzwesen geht es nicht nur darum, Beleuchtung oder einzelne Arbeitsplätze weiter zu versorgen. Kritisch sind vor allem die Prozesse, die den sicheren, dokumentierten und kontrollierten Betrieb ermöglichen. Dazu können je nach Objekt gehören:

  • IT- und Netzwerkinfrastruktur
  • Serverräume und technische Betriebsräume
  • Kommunikations- und Telefonanlagen
  • Zutrittskontrolle, Einbruchmelde- und Videoüberwachungssysteme
  • Brandmelde- und sicherheitsrelevante Gebäudetechnik
  • Kälte- und Lüftungstechnik für sensible Technikbereiche
  • Arbeitsplätze für Notfall- und Krisenorganisation
  • technische Infrastruktur von Filialen, Verwaltungsgebäuden oder Rechenzentrumsflächen

Leistungen für Notstrom im Finanzwesen

Analyse und Beratung

AKO unterstützt technische Leiter, Betreiber und Planungsbüros bei der strukturierten Bedarfsermittlung. Dazu zählen Lastprofile, Verbraucherpriorisierung, Aufstellkonzepte, Schnittstellen, Wartbarkeit und projektspezifische Betreiberanforderungen.

Planung und Konstruktion
Die Aggregate werden projektbezogen CAD-geplant. Berücksichtigt werden unter anderem Einbausituation, Luftführung, Abgasführung, Schallschutz, Kraftstoffversorgung, Steuerung, Schaltanlagen und Integration in bestehende Gebäudestrukturen. AKO fertigt keine Serienaggregate, sondern individuelle Lösungen. Je nach Projekt kommen stationäre Containeraggregate, Festeinbau im Gebäude oder mobile Aggregate auf Anhängerbasis infrage.
Installation und Inbetriebnahme
AKO unterstützt bei Montage, Anschluss, Funktionsprüfung, Probeläufen und technischer Dokumentation. Entscheidend ist, dass die Anlage nicht isoliert funktioniert, sondern sauber in das elektrische Versorgungskonzept eingebunden wird.
Wartung und Instandhaltung
Für Finanzdienstleister ist die dauerhafte Verfügbarkeit entscheidend. Regelmäßige Wartung, Prüfungen, Probeläufe und dokumentierte Instandhaltung helfen, Störungen frühzeitig zu erkennen und die Einsatzbereitschaft der Anlage abzusichern.
Retrofit und Modernisierung
Bestehende Notstromanlagen können bei veränderten Anforderungen, neuen Lasten, geänderten Schnittstellen oder alternder Technik gezielt ertüchtigt werden. AKO unterstützt auch bei Fremdfabrikaten.
Kraftstoffreinigungsanlage
Bei Diesel-Notstromaggregaten kann die Qualität des gelagerten Kraftstoffs betriebsrelevant sein. AKO berücksichtigt dieses Thema projektspezifisch und bietet eigene Kraftstoffreinigungsanlagen an.

Individuelle Netzersatzanlagen für sensible Finanzstandorte

Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister haben sehr unterschiedliche Standorttypen. Ein Verwaltungsgebäude stellt andere Anforderungen als eine Hauptzentrale, eine Filiale, ein Technikstandort, ein Rechenzentrumsbereich oder ein ausgelagerter Betriebsstandort. Auch Bestandsgebäude unterscheiden sich erheblich in Bezug auf Platzverhältnisse, Schallschutz, Brandschutz, Luftführung, Abgaswege, Tankkonzepte und elektrische Infrastruktur. Standardlösungen reichen deshalb häufig nicht aus. Entscheidend sind unter anderem:

  • welche Verbraucher priorisiert werden
  • welche Laufzeit erforderlich ist
  • welche Aufstellform sinnvoll ist
  • wie Schall, Abgas, Kraftstoff und Luftführung gelöst werden
  • welche Schnittstellen zu Schaltanlage, Steuerung und Sicherheitstechnik bestehen

Wenn der Strom ausfällt: Was Finanzstandorte brauchen

Im Stromausfall muss klar definiert sein, welche Systeme weiterlaufen und wie die Umschaltung erfolgt. Die Netzersatzanlage muss automatisch oder nach Betreiberkonzept starten, definierte Verbraucher übernehmen und stabil mit den elektrischen und organisatorischen Abläufen des Standorts zusammenspielen. Für Finanzdienstleister bedeutet das: Der Ernstfall darf nicht erst im Ernstfall geplant werden. Vorab muss geklärt werden, welche Verbraucher kritisch sind, welche Lasten abgeschaltet werden dürfen, welche Systeme eine unterbrechungsfreie Stromversorgung benötigen und wie USV-Anlagen, Netzersatzanlage, Schaltanlagen und Gebäudeautomation zusammenwirken.

Typische Fragen sind beispielsweise: Welche IT-Systeme müssen weiterlaufen? Welche Sicherheitsfunktionen dürfen nicht ausfallen? Wie lange muss der Standort autark betrieben werden können? Die passende Leistungsklasse lässt sich deshalb nicht pauschal festlegen. AKO unterstützt bei der technischen Klärung und entwickelt daraus ein belastbares Anlagenkonzept.

Notstrom im Finanzwesen: Technik, Normen und Resilienz

Im Finanzsektor kann zusätzlich die digitale operationale Resilienz eine Rolle spielen. DORA adressiert unter anderem IKT-Risikomanagement, Vorfallmanagement, Tests der digitalen Resilienz und das Management von IKT-Drittrisiken. Die elektrische Notstromversorgung ist dabei nicht automatisch mit einzelnen DORA-Pflichten gleichzusetzen, kann aber als technische Grundlage für resiliente Betriebs- und IT-Prozesse relevant sein.

  • Projektspezifisch zu prüfen sind unter anderem: elektrische Einbindung und Netzersatzschaltung
  • Schutzkonzepte und Selektivität
  • Brandschutzanforderungen
  • Aufstellbedingungen im Gebäude oder im Außenbereich
  • Luftführung und Wärmeabfuhr
  • Abgasführung und Schallschutz
  • Wasserhaushalts- und Umweltschutzanforderungen
  • Dokumentation, Prüfungen und Wartungsintervalle
  • Schnittstellen zu USV, Gebäudeleittechnik und Sicherheitsanlagen
  • Anforderungen aus Business Continuity Management und IKT-Resilienz

Referenzen

Unsere Lösungen kommen in unterschiedlichsten Umgebungen zum Einsatz - wir freuen uns auf Ihr Projekt.

FAQ zur Notstromversorgung im Finanzsektor

Welche Notstromversorgung brauchen Banken?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Bankfilialen haben andere Anforderungen als eine Versicherungsentrale, ein Verwaltungsstandort oder ein technischer Betriebsbereich. Entscheidend sind vor allem drei Fragen:

  • Welche Verbraucher müssen im Stromausfall weiterlaufen?
  • Wie lange soll der Standort versorgt werden?
  • Welche Systeme dürfen nur mit kurzer oder keiner Unterbrechung ausfallen
Ist eine Notstromversorgung für Versicherungen sinnvoll?

Ja, wenn zentrale IT-, Kommunikations-, Sicherheits- oder Betriebsprozesse am Standort abgesichert werden müssen. Besonders relevant wird das bei Verwaltungszentralen, Technikstandorten, Serverräumen oder Standorten mit hoher organisatorischer Bedeutung. Die konkrete Auslegung hängt von Gebäude, Lastprofil, Betreiberorganisation und Verfügbarkeitsanforderungen ab.

Reicht eine USV im Finanzwesen aus?

Für kurze Unterbrechungen: oft ja. Für längere Stromausfälle: in der Regel nicht allein. Eine USV schützt empfindliche Systeme und überbrückt die Zeit bis zur weiteren Versorgung. Eine Netzersatzanlage übernimmt abhängig vom Konzept die längerfristige Energieversorgung. Wichtig ist, dass beide Systeme technisch sauber zusammenspielen.

Welche Leistungsklasse braucht Notstrom im Finanzwesen?

Die Leistung ergibt sich aus dem tatsächlichen Bedarf, nicht aus einer pauschalen Branchenvorgabe. Relevant sind die zu versorgenden Verbraucher, Anlaufströme, Gleichzeitigkeiten, Laufzeitvorgaben und Sicherheitsanforderungen. Praxisbeispiele zeigen, dass Bankenstandorte schnell im Bereich mehrerer hundert kVA liegen können.

Für Bankgebäude mit IT-Räumen, Sicherheitsanlagen, Kommunikationssystemen, Kälte- oder Lüftungstechnik werden je nach Umfang beispielsweise Netzersatzanlagen mit rund 600 bis 900 kVA eingesetzt; bei Zentralen, technischen Betriebsbereichen oder Rechenzentrumsumgebungen können auch mehrere Aggregate parallel betrieben werden. Solche Werte sind jedoch keine Planungsgrundlage, sondern eine Orientierung. AKO legt die erforderliche Leistung projektspezifisch aus und berät Sie gerne.

Wann lohnt sich ein Retrofit bestehender Notstromanlagen?

n Retrofit kann sinnvoll sein, wenn sich Anforderungen verändert haben oder die vorhandene Anlage technisch nicht mehr zum Betrieb passt. Typische Gründe sind neue Verbraucher, geänderte Schnittstellen, veraltete Steuerungstechnik, erschwerte Ersatzteilversorgung oder neue Anforderungen an Wartung und Dokumentation.

AKO modernisiert bestehende Netzersatzanlagen und unterstützt auch bei Fremdfabrikaten.

Kann AKO auch temporäre Notstromlösungen für Kühllager bereitstellen?

Ja, temporäre Stromaggregate können bei Umbau, Erweiterung, Wartung oder Übergangsbetrieb sinnvoll sein. Auch bei Ausfall bestehender Anlagen oder während technischer Umbauten kann eine Übergangsversorgung erforderlich werden.

AKO unterstützt bei Auswahl, Bereitstellung und technischer Einbindung temporärer Notstromlösungen.

Notstrompartner für Finanzunternehmen

Ob Bank, Versicherung, Zahlungsdienstleister oder technischer Betriebsstandort: AKO unterstützt Sie bei der projektbezogenen Planung Ihrer Notstromversorgung, der Integration und langfristigen Absicherung von Notstromaggregaten.