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Einleitung
1 Einleitung
In letzter Zeit ist der Begriff „Dieselpest“ immer wieder einmal gefallen, wenn es um die Frage ging, wie
lange Dieselkraftstoff in Tanks von Netzersatzanlagen gelagert werden kann, bevor er unbrauchbar wird und
welchen Anteil die vom Gesetzgeber gewollte Beimischung von Fettsäuremethylester (FAME, auch Biodiesel
genannt) an Problemen mit der Langzeitlagerung hat.
Um diese Frage zu klären, hat das Bundesministerium des Inneren beim „Institut für Wärme und Oeltechnik
e.V.“ (IWO) in Hamburg die Durchführung einer entsprechenden Studie zur Brennstoffqualität in Netzersatz-
anlagen (NEA) initiiert, die in diesem Dokument zusammengefasst dargestellt wird.
Vom Frühjahr 2014 bis in den Herbst 2014 wurde der Brennstoff von 74 der in Deutschland geschätzten gut
9.000 Netzersatzanlagen beprobt. Die durchgeführten Analysen führen zu der dringenden Empfehlung,
Netzersatzanlagen künftig nicht mehr mit Diesel, sondern ausschließlich mit schwefelarmem Heizöl zu
betanken und zu betreiben, sofern die Motoren-Hersteller der NEAs den Betrieb mit Heizöl zulassen.
Hinweis:
In dieser Zusammenfassung sind wörtlich aus der Studie zitierte Textpassagen enthalten. Zum Zweck der
besseren Lesbarkeit wurde mit Zustimmung der Autoren der Studie auf eine explizite Ausweisung der
Zitatstellen verzichtet.
Der hier erforderlichen Kürzung der 48 Seiten umfassenden Studie sind gewisse Unschärfen und
Auslassungen geschuldet, die aber den Grundtenor der Studie nicht verfälschen. Auch hierfür liegt die
Zustimmung der Autoren der Studie vor.
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Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
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